Und wieder einmal stehe ich vor der Frage wie ich mein Leben weiter gestalten möchte, bequem oder schön?
Bequemlichkeit ist ja eine angenehme Sache. Fernseh schauen, Computer spielen, essen, soviel man mag, Faulenzen, Abhängen. Wenn es dann mal in den Fingern juck in die Disko oder in den Club gehen, ein Teil schmeißen und mit einem Grinsen den Abend verstreichen lassen. Danach zuhause in den Schlaff kiffen.
Arbeiten, sodass es reicht diesen Lebensstil zu finanzieren, eine Freundin haben, die zum poppen schön genug und zum weggehen und einen verlassen zu hässlich ist. Am besten man richtet die Wohnung nach „Fett Scheu“ ein, damit man auch im besoffenen Zustand ins Bett oder aufs Sofa findet.
Ein Lebensstil, den es erst mal zu erreichen gilt. Doch was passiert schon großartig … nichts. Es ist so, wie es dann bis zum Ende des Lebens bleibt, oder auch nicht. Durch das unproduktive auf der Stelle stehen merkt das Unterbewusstsein irgendwann, dass es verkümmert und versucht früher oder später aus dieser Form auszubrechen, mit fatalem Erfolg.
Wie viel schöner ist doch ein Lebensstil, der zwar nicht bequem ist, aber dafür das Leben auskostet? Millionär zu sein hat sicherlich nichts mit Bequemlichkeit zu tun, aber diese Leute fahren Autos, die sich die Bequemen nur vorstellen können, oder die sie auf Ihren Gamekonsolen spielen.
Doch was bedeutete das, ein schönes Leben zu führen?
Das bedeutet das was es heißt, Schönheit. Bring Schönheit in Dein Leben, nicht Bequemlichkeit. Verändere Deine Wohnung, Dein Aussehen, Dein Umfeld, Dein Haus. Mache das alles Schön. Deine Arbeit, mach sie schön und nicht bequem. Lächle andere an, auch wenn es Dir schwer fällt, Hilf anderen, Sprich mit anderen und mach ihnen das Leben auch Schön. Sobald Du Ihnen das Leben versuchst bequem zu machen werden sie das nicht mögen, auch wenn sie es nicht sofort sagen, beobachte das.
Vergleiche die Lebensführung mit einem Garten. Ein schöner Garten hat Höhen und Tiefen, Ruhige und aufregende Plätze, hat Farbe. Ein bequemer Garten hat die Wege frei und man hat keine Lust etwas zu tun.