Irgendwie habe ich wohl früher eine Abneigung gegen diese Musikformen verspürt. Techno war für mich eher einer Adresse.
Heute, nachdem ich mich ein wenig mit den Mentalen Elementen dieser Musikstyle befasst habe, sehe ich das etwas anders.
Metal und Rap spiegeln sehr hart und direkt die gesellschaftlichen Abgründe. Häufig geht es um Hass oder um Ungerechtigkeit. Diese Dinge werden aggressiv künstlerisch verarbeitet. Die die dieser Musik machen sind meist ausgeglichener deswegen, weil Sie ein Ventil für Ihre negativen Emotionen haben.
Bei Rap ist es mir und vielen anderen auch lieber, dass die Kontrahenten sich in einem Rapbattle massakrieren, als dass sie mit Waffen aufeinander los gehen.
Beim Metal wird die Unfähigkeit Liebe zu geben, zu empfangen oder aber Ungerechtigkeit als aggressives „Geschrei“ abgebaut, womit diese Künstler wieder ein ausgeglichenes Leben führen können.
Als Zuschauer hat man bei beiden Musikstylen das Recht mit zu machen, oder einfach nur zuzuhören. Das angenehme ist dabei, das in dem Umfeld der Musik meist auch eine Ungezwungenheit zu spüren ist, die sicherlich von den Künstlern provoziert wird. Was auch hier nicht gerne gesehen wird ist der Missbrauch dieser Ungezwungenheit für körperliche Gewallt.
Wenn die Welt perfekt währe bräuchten wir diese Musik nicht, da sie das aber nicht brauchen wir diese Musik und die Künstler, die Sie am Leben hallten.