Wenn ich das Augenmerk zu sehr auf mich und mein Inneres lenke, dann komme ich zwangsweise zu dem Schluss, dass es Dinge gibt, die nicht gut sind. Die Gefühle werden stark wahrgenommen, innere Dialoge und innere Bilder werden als die Realität wahr genommen. Die Gefühle werden als Überforderung vom Bewusstsein wahr genommen und werden minimiert, durch konventionelle Weise und durch das direkte Eingreifen des Unterbewusstseins auf den Alltag.
Bald wird einem dann die Macht gewahr, die äussere Einflüsse auf einen haben, doch durch Bewusstseinsverschiebung auf das Innere steht man nur machtlos daneben und guckt zu. Ein Eingriff ist nicht möglich, da das Interesse nicht an Äusserlichkeiten besteht, sondern an Innerlichkeiten.
Drogen sind hierbei dann eine Ausnahme, sie wirken direkt gewünscht, zumindest wird es so wahrgenommen, was eine Macht über die Droge simuliert. Durch die Handhabung einer Droge fühlt man sich im Stande selber Gefühlsregungen auszulösen, weswegen man sich hierarchisch über der Droge fühlt.
Inneres Befinden wird zum Lebensinhalt, eventuell im gleichen Zug dann auch die Drogen. Doch da eine Konzentration der Aufmerksamkeit auf den inneren Menschen vom sozialen Umfeld weg führt, kann keine Erreichung, von Wohlbefinden auf natürlichem Wege erreicht werden. Wobei hierbei dann eine Sackgasse erreicht ist, die unweigerlich den Tot nach sich zieht, was durchaus in manchen Fällen auch mit den physikalischen Tot enden kann.
Wie bei der Meditation wird nicht beim nachdenken über eine Sache eine Klärung, Gleichungslösung oder Harmonisierung erreicht, sondern nur beim Abstand nehmen von der konkreten Sache.
Wie bei einem Baum können nicht die Früchte behandelt werden, damit dieser bessere Früchte trägt, sondern die Wurzeln können begossen und gedüngt werden.
Um also eine Verbesserung des inneren Wohlbefindens herzustellen wird eine Bewusstseinsverschiebung auf das soziale und körperliche Umfeld Wunder bewirken.
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