Selbstbestrafung

By cherti

Durch religiöse Erziehung, wie sie jeder hier in Deutschland bekommt, wir unserem Unterbewusstsein ein wesentlicher Maßstab von Kindheit an mitgegeben. Dieser Maßstab sagt uns, dass für jedes Unrecht, was wir tun eine Bestrafung folgen muss. Das Prinzip von Schuld und Sühne. Einige Familien haben dieses Prinzip schon ablegen können und sind heute mehr oder weniger glücklich. Die meisten Familien allerdings gehen heute immer noch davon aus. Meist sind es Familien, die nach außen fromm oder friedlich wirken.

Woher kommt das, warum ist dieser Maßstab so zerstörerisch? Biebelfeste Menschen gehen davon aus, dass jedes Unrecht bestraft wird, von Gott. Doch da viele Menschen sowieso nicht an Gott glauben erledigen sie das mit dem bestrafen selbst. Der andere Teil der Gläubigen bestraft sich selber um nicht den Schlüssel ins Himmelreich zu verlieren, nach dem Motto; lieber jetzt Bestrafung als nachher in der Hölle ewig.

Laut einem Rabbiner der Neuzeit haben wir Menschen gar keine Chance Gott unsgegenüber gütig oder nicht zu stimmen, da er uns allen schon jegliche Sünde vergeben hat, durch den Tot seines Sohnes Jesus Christus.

Das bedeutet, dass ein Bestrafung nicht nötig ist, da Gott uns schon vergeben hat. Ohne Strafe. Reue für unsere Vergehen zu empfinden bedeutet für Ihn nicht uns selber zu geißeln oder zu bestrafen, sondern ehrlich an unseren Problemen zu arbeiten, was für viele „Sünder“ bedeuteten würde Ihr jetziges Leben aufzugeben und ein anderes zu führen.

Das bedeutet, dass eine Bestrafung von einem selber nicht mehr notwendig ist. Vielmehr ist es wichtig anderen davon zu erzählen und ihnen zu zeigen, wie sie ein glückliches Leben führen können.

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