Es ist ja nichts schlimmes, doch dieses Syndrom habe ich. Ich sehe bei anderen schnell was sie für Probleme mit sich herum tragen. Dabei analysiere ich nicht den oberflächlichen Menschen, sondern das was hinter dem Menschen steckt.
Immer wenn ich mit jemanden zusammentreffe kommt die Sprache auf das innere Empfinden, auf Historisches und auf Probleme. Es nervt mich schon etwas.
Ursache für das starke Verlangen anderen zu helfen könnte sein, dass um mich herum als Kind immer ein Barriere aufrecht erhalten wurde, durch die ich nicht die Probleme sehen konnte, was mir ein völlig Bild von der Welt um mich herum vermittelte. Heute möchte ich immer genau wissen, was andere fühlen und denken und warum. Außerdem waren meine Eltern Zeugen Jehovas. Diese Religion hat den Anspruch als einzige die Bibel richtig zu interpretieren und die Gläubigen werden angehalten dieses Wissen in die Welt zu tragen. Durch die Berührung mit der zweiten Welt, einer Außenwelt, in der einem auch viel heile Welt vorgespielt wird und der Überzeugung, das ich ein überlegenes Wesen sei, habe ich die zweite Komponente meines Helfersyndroms ausfindig gemacht.
Ich kann jetzt diesen Wesenszug von mir ignorieren, kann ihn verteufeln oder ihn benutzen.
Ich werde denke ich mein Wissen, was ich gesammelt habe über die verschiedenen Philosophien und die Magie weitergeben.
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