Eine kleine Anekdote, um das hier beschriebene einfacher verständlich zu machen.
Stell Dir vor Du bist im Jungel unterwegs, Indien war schon immer ein Traum von Dir. Du badest gerade in einem kleinen Abschnitt eines Flusses, an dem ein Wasserfall majestätisch sein Wasser herunterfallen lässt. Das Wasser ist klar und nicht tief, Du steigst am Rand auf das Ufer und trocknest Dich mit dem Handtuch ab, welches bereit liegt. Das Rubbeln auf Deinem Kopf lässt Dich die Augen schließen. Du machst Sie wieder auf und starrst auf einen Tiger, der 50 cm von Dir entfernt sitzt und Dich anblickt.
Ich möchte diesen Augenblick ein bisschen aus der psychischen Sicht heraus beleuchten. Jeder von uns hätte Angst, doch was würde in uns passieren, was würde unser Gehirn für uns planen? Da das Tier nur seine Pranke heben müsste um uns zu packen ist weglaufen nicht möglich und das wissen wir.
In solch einer Situation macht unser Körper das gleiche wie bei Hasen und Kaninchen, er erstarrt. Adrenalin wird ausgeschüttet und wir spüren keinerlei Schmerzimpulse mehr. Durch das ausschütten des Adrenalins wird eine Lähmung in den Muskeln herbeigeführt, die auf eine kräftige Anspannung der Muskeln dank Adrenalin hinweist.
Jetzt währe unser Körper gerüstet, damit wir ohne Schmerz alle weiteren Aktionen, die von außen auf uns einströmen, aushalten können.
Diese Aktion, die unser Körper ausführt passiert in Sekundenbruchteilen, sie wird auch eine Bewusstseinsveränderung genannt, da unser Bewusstsein sich in einer Sekunde von „Ich bin lebendig und glücklich!“ zu „Ich bin tot, es wird weh tun!“ geändert hat.
Gerade in der Großstadt gewöhnen sich die Menschen das ab. Menschen, die neu in Großstädte kommen haben die Routine in solchen Fällen noch nicht und können schnell in solche ähnlichen Zustände wechseln.
Schlagworte: Hypnose; Schreck; Todesangst; Bewusstseinsveränderung;